Club Fitting

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Genaustes Schneiden und Anpassen der Schäfte zu Ihren persönlich gefitteten Daten

Gripping und Re-Gripping von Golfschlägern für maximales Gefühl und Leistung

Loft und Lie Kontrollen und Anpassungen der gefertigten Golfschläger

Ein Golfschläger hat zahlreiche Eigenschaften, die seine Qualität für einen bestimmten Spielertypen definieren - dazu hier einmal die vier wichtigsten Eigenschaften:

1. Schaftlänge

Es ist ein Mythos, dass große Menschen längere Schläger brauchen als kleine Menschen. Generell gilt: Kurze Golf-Schläger sind leichter zu kontrollieren und produzieren weniger Geschwindigkeit. Längere Golf-Schläger sind schwerer zu kontrollieren und produzieren eine höhere Geschwindigkeit. Das heißt aber nicht, dass jeder mit einem längeren Golfschläger weiter schlagen wird. Was zählt, ist die Durchschnittslänge und die ist oft bei einem kurzen Golfschläger besser, weil der "Sweetspot" leichter zu treffen ist. Für jeden Spieler gibt es also eine optimale Länge, die bei zwei Menschen mit genau der gleichen Körpergröße völlig unterschiedlich sein kann.

2. Schaftflexibilität

Viele glauben, mehr Flexibilität in der Spitze des Schaftes würden einen höheren Ballflug generieren. Andere wiederum glauben, steifere Schäfte würden grundsätzlich die Schlägerkopfgeschwindigkeit erhöhen. So einfach ist das aber nicht. Es gibt jedoch für jeden Spieler eine bestimmtes Schaftprofil (Schaftflex- und Flexpunktkombination), das dür ihn ideal ist, wobei diese Kombination bei dem Driver anders sein kann als bei den Eisen.

3. Lie

Der Lie ist der Winkel zwischen dem Schaft und dem Boden, wenn der Schlägerkopf auf der ganzen Sohle aufliegt. Ist der Lie zu aufrecht und schwebt die Spitze des Schlägerkopfes folglich im Treffmoment in der Luft, wird der Ball flach nach links starten und hooken. Ist der Lie zu flach und schwebt die Hacke des Schlägerkopfes folglich im Treffmoment in der Luft, wird der Ball hoch nach rechts starten und slicen. Der "effektive Lie" wird auch von der Schaftlänge und dessen Steifigkeit beeinflusst. Die Stärke dieser Abweichungen hängt außerdem auch vom Loft ab: "Je größer der Loft, desto größer die Abweichungen". Sie müssen also mit falschen Golf-Schlägern nicht nur kompensieren, sondern obendrein auch noch mit jedem Golfschläger unterschiedlich kompensieren.

4.Loft

Wer Golfschläger mit zu wenig Loft spielt, muss versuchen den Ball durch "Löffeln" in die Luft zu bekommen oder er wird intuitiv die Schlagfläche öffnen. Für einen guten Golfschwung ist beides nicht gerade dienlich. Die meisten Golfer sollten deshalb statt eines Eisen 3, lieber ein Holz 7 benutzen. Wer den Driver einsetzen will, der sollte auch nicht wie Tiger Woods versuchen einen Driver mit 7 oder 8 Grad Loft zu spielen, sondern es vielleicht eher einem Fitter überlassen, der einem den Loft passend zu der eigenen Schwunggeschwindigkeit und den Schwungeigenschaften fitted. Das erspart einem zudem absurde Schwungbewegungen wie das Löffeln & Slicen, welche nicht nur das Gleichgewicht während des Schwunges ruinieren sondern zudem noch Schlaglänge kostet.

Diese vier Eigenschaften waren nur einige Beispiele. Gewicht, MOI, Schlägerkopfdesign und Griffgröße spielen natürlich auch eine nicht zu vernachlässigende Rolle.

 

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